Intensives Pokalwochenende: Rhinos werden erstmals Vize-Pokalsieger

Intensives Pokalwochenende: Rhinos werden erstmals Vize-Pokalsieger

08.03.2026

Spiele

Frankfurt/Wiesbaden, 07./08. März 2026 - Ein intensives Pokalwochenende liegt hinter den Rhine River Rhinos. Beim Final Four des RBD-Pokals traf das Team zunächst im Halbfinale auf die RBB München Iguanas und setzte sich dort mit einer konzentrierten Leistung deutlich durch. Dadurch ging es für die Rhinos das erste Mal in ihrer Geschichte ins Finale des PBD-Pokals. Im Pokalspiel gegen die RSB Thuringia Bulls lieferten sich die Wiesbadener ein umkämpftes Duell, mussten sich am Ende jedoch mit 77:70 geschlagen geben.


Rhinos setzen im Halbfinale ein Ausrufezeichen gegen München

Im Halbfinale gegen die RBB München Iguanas fanden die Rhinos zunächst nur schwer in die Partie. München erwischte den besseren Start und setzte die Wiesbadener früh unter Druck. Doch im Laufe des zweiten Viertels stabilisierte sich das Spiel der Rhinos zunehmend.

Mit fortschreitender Spielzeit übernahm das Team immer mehr Kontrolle über das Geschehen. Besonders in der zweiten Halbzeit gelang es den Wiesbadenern, das Tempo zu bestimmen und ihre Stärken konsequent auszuspielen. Eine aggressive Verteidigung sowie schnelles Umschaltspiel sorgten dafür, dass sich der Vorsprung Schritt für Schritt vergrößerte.

Im Schlussviertel ließen die Rhinos nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein deutlicher 44:69-Erfolg, der den Einzug in die nächste Pokalrunde sicherte.

Offensiv überzeugten vor allem Mojtaba Kamali, Takuya Furusawa, Nico Dreimüller und Tim Diedrich, die maßgeblich zum klaren Erfolg beitrugen und das Spiel der Rhinos sowohl im Abschluss als auch im Aufbau prägten.

 

Intensives Duell mit den Thuringia Bulls

Im zweiten Spiel des Wochenendes wartete mit den RSB Thuringia Bulls eines der stärksten Teams Europas auf die Rhinos. Die Bulls erwischten den besseren Start und erspielten sich früh eine zweistellige Führung.

Die Rhinos ließen sich davon jedoch nicht abschütteln. Mit großem Einsatz kämpfte sich das Team immer wieder heran und verkürzte den Rückstand mehrfach. Vor allem im letzten Viertel entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die Wiesbadener den Abstand zeitweise auf wenige Punkte reduzieren konnten.

In der Schlussphase behielten die Bulls jedoch die Nerven und nutzten ihre Chancen konsequent. Die Rhinos hielten bis zum Ende dagegen, mussten sich schließlich aber 77:70 geschlagen geben.

Besonders Mojtaba Kamali, Tim Diedrich, Nico Dreimüller und Kei Akita übernahmen offensiv Verantwortung und hielten die Rhinos über weite Strecken im Spiel.

 

Stimmen zum Wochenende:

Chris Huber (Headcoach):

„Erstmal herzlichen Glückwunsch an die Thuringia Bulls zum Pokalsieg. Trotz Enttäuschung bin ich unglaublich Stolz auf die großartige Leistung der Mannschaft.

Wir haben gestern das Halbfinale souverän gegen eine sehr starke Mannschaft, den Münchnern, gespielt und konnte während dem Spiel allen 12 Spielern Spielzeit geben. Trotz des harten Fights, welchen uns das Münchner Team geboten hat, blieben wir geschlossen und konnten uns den Sieg sichern.

Heute, beim Pokalfinale, hatten wir nicht den gewünschten Start in die Partie. Durch Thuringias Härte sind wir nicht so ins Spiel gekommen, wie wir eigentlich wollten, aber worauf ich besonders stolz bin, ist, dass wir als Team niemals aufgegeben haben. Über 40 Minuten gekämpft haben und zum zweiten Mal so nah an einem Sieg gegen die Thuringia Bulls dran waren wie noch kein anderes Team diese Saison, ob in Deutschland oder Europa.

Für uns heißt das jetzt, das Spiel zu analysieren und unsere Lehren darauf zu ziehen, um uns zu verbessern. Wir werden aus den Emotionen nach dem Spiel neue Energie ziehen, um im Training noch besser zu werden.

Diese Woche gilt es, sich auf das nächste Ligaspiel gegen Hannover vorzubereiten und wir freuen uns über jeden Zuschauer, der am Sonntag in die Halle kommt“

 

Jim Palmer:

„Am Samstag haben wir unser Pokal-Halbfinale gegen München bestritten. Wir hatten einen etwas zähen Start und München legte stark los, aber wir haben auf uns selbst vertraut, sind ruhig geblieben und haben unseren Rhythmus gefunden. So konnten wir unseren gesamten Kader einsetzen und Jedem Spielzeit geben, was es unseren Startern ermöglichte, sich zwischendurch etwas auszuruhen.

Durch den Sieg gegen München standen wir zum ersten Mal in der Geschichte der Rhinos im Pokalfinale.

Wir wussten, dass wir einen starken Gegner vor uns hatten, aber ich habe immer an dieses Team geglaubt. Leider erwischten wir auch hier nicht den besten Start und lagen früh mit 10 Punkten hinten, aber wir sind größtenteils ruhig geblieben und haben darauf vertraut, dass wir uns zurückkämpfen können. Wir hatten eine starke zweite Halbzeit und konnten den Rückstand zeitweise auf 2 Punkte verkürzen. Am Ende haben wir leider mit 7 Punkten verloren, aber ich bin trotzdem unglaublich stolz auf dieses Team.

Thüringen ist immer ein schwerer Gegner, da der gesamte Kader hochtalentiert ist; sie spielen schnell, körperbetont und haben viele großartige Scorer.

Abschließend möchte ich den Bulls herzlich gratulieren und hoffe, dass wir uns im Finale der deutschen Meisterschaft wiedersehen.“

 

Management-Team der Rhinos:

„Wir sind total stolz auf diesen Erfolg. Wir haben auf Augenhöhe die Finale runde gestalten können und haben damit mal wieder ein Ausrufezeichen gesetzt, dass wir mit den besten Teams in Europa mithalten können. Darauf sind wir stolz.

Herzlichen Glückwunsch an die Thuringia Bulls zum Sieg.“

 

Wichtige Erfahrungen für den weiteren Saisonverlauf

Trotz der Niederlage im zweiten Spiel nehmen die Rhine River Rhinos viele positive Eindrücke aus dem Pokalwochenende mit. Der deutliche Erfolg gegen München sowie die kämpferische Leistung gegen die Bulls zeigen, dass das Team auch auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist.

Mit diesen Erfahrungen richtet sich der Fokus nun wieder auf die kommenden Aufgaben in der Liga, in denen die Wiesbadener an die Leistungen des Pokalwochenendes anknüpfen wollen.

 

Statistik

Halbfinale (gegen RBB München Iguanas)

Rhine River Rhinos: Mojtaba Kamali (20), Nico Dreimüller (13), Takuya Furusawa (8), Kei Akita (7), Tim Diedrich (6), James Palmer (4), Geshnigani Seyedmehran Hosseini (4), Simon Dornieden (3), Hannah Dodd (2), Teemu Partanen (2).

RBB München Iguanas: Sebastian Holzheu (17), Bastian Kolb (11), Gabriel Robl (6), Annika Sonnleitner (4), Josef Wernberger (3), Salih Sakak (2), Lukas Haider (1).

 

Ergebnis: 44:69 (13:14 | 8:17 | 8:17 | 15:21)

 

Pokalfinale (gegen RSB Thuringia Bulls)

Rhine River Rhinos: Mojtaba Kamali (25), Kei Akita (16), Tim Diedrich (11), Nico Dreimüller (7), Takuya Furusawa (7), James Palmer (2), Hannah Dodd (2).

RSB Thuringia Bulls: Joakim Linden (28), Vahid Gholamazad (18), Jordi Ruiz Jordan (14), Aliaksandr Halouski (9), Hubert Hager (8).

 

Ergebnis: 77:70 (21:18| 19:12 | 19:16 | 18:24)

 


Bild: Kei Akita kurz vor dem Wurf im Pokalfinale

Fotocredits: Ana Sasse

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