Rhinos schreiben Geschichte: Historischer zweiter Platz gesichert

Rhinos schreiben Geschichte: Historischer zweiter Platz gesichert

Spiele

Wiesbaden, 12. April 2026 - Ein besonderer Nachmittag für die Rhinos und einer, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit einem überzeugenden 77:60-Heimsieg gegen Trier sichert sich das Team nicht nur den nächsten Erfolg vor mehr als 500 Zuschauern im Publikum, sondern krönt eine starke Hauptrunde mit dem ersten zweiten Platz der Vereinsgeschichte. Die Ausgangslage war klar, die Bedeutung groß und die Rhinos lieferten.


Geduld statt Perfektion im ersten Viertel

Der Start in die Partie verlief zunächst nicht nach Maß. Trier fand früh Lösungen in der Offensive und setzte die Rhinos mit konsequent ausgespielten Angriffen unter Druck. Gerade in den ersten Minuten fehlte noch die letzte Abstimmung in der Defense, während vorne einige Abschlüsse liegen gelassen wurden.

Doch statt hektisch zu werden, blieb das Team ruhig. Schritt für Schritt arbeiteten sich die Rhinos ins Spiel, fanden bessere Wurfoptionen und steigerten vor allem die Intensität in der Verteidigung. Gegen Ende des ersten Viertels war das Spiel gedreht, da die Rhinos begonnen hatten, das Tempo zu bestimmen.

 

Mehr Kontrolle, mehr Tiefe, mehr Rhythmus

Im zweiten Viertel wurde deutlich, warum dieses Team in dieser Saison so konstant auftritt. Die Rhinos spielten strukturierter, bewegten den Ball besser und fanden immer wieder den freien Abschluss. Gleichzeitig funktionierte die Rotation: Frische Kräfte kamen aufs Feld, ohne dass ein Bruch im Spiel zu erkennen war.

Gerade diese Tiefe im Kader machte den Unterschied. Während Trier zunehmend Schwierigkeiten hatte, das Tempo mitzugehen, konnten die Rhinos weiter nachlegen. Offensiv verteilt auf mehrere Schultern, defensiv geschlossen als Einheit, so wuchs der Vorsprung kontinuierlich an.

 

Das dritte Viertel als Statement

Nach der Pause legten die Rhinos noch einmal nach und kontrollierten das Spielgeschehen. Die Defensive stand nun deutlich stabiler, Ballverluste wurden minimiert und die Offense lief flüssig. Immer wieder gelang es dem Team, Trier zu schwierigen Würfen zu zwingen und selbst schnell umzuschalten.

Die Entscheidungsfindung im Angriff war besonders auffällig. Ob schnelle Abschlüsse in Transition oder geduldig herausgespielte Würfe – die Rhinos wirkten in dieser Phase sehr klar in ihren Aktionen. Der Vorsprung wuchs auf über 20 Punkte an und das Spiel bekam zunehmend eine Richtung.

 

Rotation als Schlüssel im Schlussabschnitt

Im letzten Viertel zeigte sich dann noch einmal, wie wichtig die Kaderbreite ist. Die Rhinos rotierten weiter konsequent durch, hielten die Intensität hoch und ließen Trier kaum Raum für eine Aufholjagd. Auch Spieler aus der zweiten Reihe übernahmen Verantwortung, setzten Akzente und hielten das Niveau stabil.

Trier kämpfte bis zum Schluss, kam auch noch zu einzelnen Punkten, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Die Rhinos kontrollierten das Spiel, spielten die Uhr klug herunter und brachten den Vorsprung souverän ins Ziel.

 

Ein Sieg mit Bedeutung

Dieser Erfolg ist mehr als nur ein weiterer Sieg. Mit dem 77:60 sichern sich die Rhinos erstmals den zweiten Tabellenplatz – ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein klares Zeichen für die Entwicklung des Teams.

Gleichzeitig richtet sich der Blick jetzt nach vorne: Am 16. Mai wartet das Halbfinale der Playoffs in Wiesbaden, Gegner wird entweder Lahn-Dill oder Hannover sein. Zuvor steht am 10. Mai noch das Auswärtsspiel gegen Lahn-Dill an – inklusive organisiertem Fanbus, um auch dort auf lautstarke Unterstützung zählen zu können.

 

Stimmen zum Spiel

Jim Palmer (Kapitän):

„Wir haben unser letztes Heimspiel der regulären Saison gegen die Trier Dolphins bestritten, angeführt vom erfahrenen Dirk Paßiwan, der defensiv unser Hauptfokus war, da er jede offene Wurfchance nutzen oder den richtigen Pass zu seinen Mitspielern finden kann.

Es war eine großartige Teamleistung von allen, jeder hat Spielzeit bekommen und seine Rolle erfüllt.

Die Fans und die Unterstützung von allen Seiten waren wie immer überragend. Das ist für mich und das Team sehr wichtig, da es uns enorm motiviert und wir die Energie lieben, die uns dadurch gegeben wird.

Mit diesem Sieg haben wir uns erfolgreich den zweiten Platz für die Playoffs gesichert. Jetzt gilt es, uns auf ein schwieriges letztes Wochenende der regulären Saison vorzubereiten.“

 

Nicola Damiano:

„Es war ein Spiel, das mental viele Risiken mit sich gebracht hat, vor allem, weil wir nach ihrem gestrigen Sieg gegen Lahn-Dill bereits sicher den zweiten Platz erreicht hatten.

Deshalb ein großes Kompliment an alle, die das Spiel mit der richtigen Einstellung angegangen sind. Wir haben etwas zu viele Ballverluste gemacht – das ist definitiv ein Punkt, den wir vor dem EuroCup und den Playoffs verbessern müssen, aber wir sind auf dem richtigen Weg.

Noch einmal Glückwunsch an alle zu diesem zweiten Platz - ein historisches Ergebnis, das wir ohne den Beitrag aller nicht hätten erreichen können: vom Management über die Spieler bis hin zu unseren großartigen Fans.“

 

Mirko Korder (Geschäftsführer):

„Im Namen des gesamten Managements möchten wir unsere überwältigende Freude und unseren tiefen Stolz darüber zum Ausdruck bringen, dass die Rhine River Rhinos erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den zweiten Platz nach Ende der Hauptrunde erreicht haben.

Wer hätte das gedacht. Vor ziemlich genau einem Jahr standen wir an einem ganz anderen Punkt – in einer existenziell bedrohlichen Krise, in der wir nicht einmal wussten, ob es für die Rhinos überhaupt weitergehen würde. Zwölf Monate später stehen wir hier: auf Platz zwei der Bundesliga-Hauptrunde, mit berechtigten Ambitionen auf die Deutsche Meisterschaft. Was in diesen Monaten gewachsen ist, lässt sich kaum in Worte fassen.

Umso größer ist unsere Dankbarkeit. Sie gilt dem gesamten Team – unseren Spielern, unserem Headcoach, unserem Physio und dem kompletten Staff, die in einer Phase Verantwortung übernommen haben, in der andere den Kopf eingezogen hätten. Sie gilt ebenso unseren starken Partnern Med4sports, David Fitness, Teamarzt Dr. Boris Steinhardt und ATOS-Teamorthopäde Dr. Alexander Mayer, die einen maßgeblichen Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Gesundheit unserer Sportler leisten.

Besonders stolz macht uns nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem das Wie: mit Leistungen auf Augenhöhe gegen Top-Teams wie Thüringen. Das war kein Zufall, das war verdient. Und genau deshalb blicken wir mit großer Zuversicht auf die Playoffs im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Ein von Herzen kommendes Dankeschön geht an alle Fans, Unterstützer und Partner, die uns auf diesem Weg getragen haben – gerade auch in den schweren Momenten. Ohne euch wäre diese Geschichte nicht möglich gewesen.

Nun blicken wir mit großer Vorfreude auf das Playoff-Halbfinale am 16. Mai in Wiesbaden. Wir hoffen auf die Unterstützung der gesamten Stadtgesellschaft – macht mit uns diesen Tag zu etwas Besonderem. Wir zählen auf euch.“

 

Chris Huber (Headcoach):

„Ein guter Sieg gegen einen sehr guten Gegner. Wir wussten, dass Trier hochmotiviert antreten wird. Durch unsere Verteidigung, die Trier immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwang, konnten wir dieses Spiel so eindeutig gestalten.“

 

Statistik

Rhine River Rhinos: Mojtaba Kamali (24), Nico Dreimüller (21), Kei Akita (13), Hannah Dodd (4), Tim Diedrich (4), Steven Elliot (3), James Palmer (2), Takuya Furusawa (2), Nicola Damiano (2), Simon Dornieden (2)

 

Doneck Dolphins Trier: Dirk Paßiwan (22), Alex Hummer (10), Correy Rossi (9), Walter Vlaanderen (7), Nathalie Paßiwan (6), Linus Lenerz (2), Lukas Jung (2), Svenja Emi (2)

 

Ergebnis: 77:60 (20:14 | 24:13 | 18:14 | 15:19)

 

 

Bild: Takuya Furusawa am Ball vor heimischem Publikum

Fotocredit: Ana Sasse

Text: Kristina Reischmann

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