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Wiesbaden/Warendorf, 1. November 2026 – Die Rhine River Rhinos haben am dritten Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel beim RSV Lahn-Dill musste sich die Mannschaft von Headcoach Chris Huber am Samstagabend bei Spinto Münsterland mit 55:82 geschlagen geben. Die Wiesbadener fanden nur schwer in die Begegnung und konnten nicht an die Leistung aus dem Hessenderby anknüpfen. Trotz des schwierigen Spielverlaufs zeigte das Team Einsatz und hielt bis zum Schluss zusammen.
SCHWIERIGER START IN DIE AUSWÄRTSPARTIE
Nach dem erfolgreichen Auftritt in Wetzlar wollten die Rhinos auch gegen Spinto Münsterland an ihre zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen. Doch der Start in die Begegnung verlief nicht wie erhofft. Die Wiesbadener fanden offensiv nur schwer in ihren Rhythmus, während die Gastgeber ihre Möglichkeiten konsequent nutzten.
Bereits im ersten Viertel gerieten die Rhinos mit 11:26 in Rückstand. Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es der Mannschaft nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Mit einem Halbzeitstand von 22:42 ging es in die Kabinen.
RHINOS ZEIGEN KAMPFGEIST TROTZ SCHWIERIGEM SPIELVERLAUF
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es für die Wiesbadener eine herausfordernde Begegnung. Die Rhinos versuchten, mehr Stabilität in ihr Spiel zu bringen und offensiv bessere Lösungen zu finden. Die Gastgeber blieben jedoch treffsicher und ließen den Rückstand nicht entscheidend schrumpfen.
Trotz der schwierigen Ausgangslage gab die Mannschaft nicht auf. Die Rhinos hielten an ihrem Spielkonzept fest und kämpften bis zur Schlusssirene weiter. Am Ende mussten sich die Wiesbadener mit 55:82 geschlagen geben.
CHRIS HUBER FORDERT MEHR KONSTANZ
Nach der Partie zeigte sich Headcoach Chris Huber enttäuscht über den Auftritt seiner Mannschaft und machte deutlich, worauf es in den kommenden Wochen ankommen wird:
„Heute sind wir alle enttäuscht über unsere eigene Leistung. Münsterland hat hervorragend gespielt und auch schwierige Würfe trotz guter Verteidigung gemacht. Unser Gegner hat heute vor allem mehr Energie und Intensität an den Tag gelegt.“
Gleichzeitig richtet Huber den Blick auf die anstehende Trainingsphase: „Wir wissen, dass wir besser spielen können und werden in den nächsten zwei Wochen hart daran arbeiten, über 40 Minuten ein konstant solides Level zu erreichen.“
ZUSAMMENHALT TROTZ NIEDERLAGE
Trotz des schwierigen Spielverlaufs zeigte die Mannschaft bis zum Schluss Einsatz und hielt an ihrem Spielkonzept fest. Auch Jim Palmer hob nach der Partie vor allem den Zusammenhalt und die Einstellung des Teams hervor:
„Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir an unserem Spielplan festgehalten, Kampfgeist gezeigt und nicht aufgegeben haben, auch wenn es nicht nach unseren Vorstellungen lief.“
ZWEI WOCHEN ZEIT ZUR VORBEREITUNG
Nach drei absolvierten Saisonspielen stehen für die Rhinos ein Sieg und zwei Niederlagen zu Buche. Die Begegnung in Warendorf hat gezeigt, woran die Mannschaft in den kommenden Wochen arbeiten muss. Gleichzeitig hat der erfolgreiche Auftritt gegen den RSV Lahn-Dill bereits deutlich gemacht, welches Potenzial im Team steckt.
Nun gilt es, die Erkenntnisse aus der Niederlage mitzunehmen, im Training an der eigenen Konstanz zu arbeiten und als Mannschaft den nächsten Schritt zu machen.
Am Samstag, den 14. November, wartet mit den RSB Thuringia Bulls die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe auf die Rhine River Rhinos. Die Wiesbadener wollen die zweiwöchige Spielpause nutzen, um sich bestmöglich vorzubereiten und wieder an ihre stärkeren Leistungen anzuknüpfen.




























